GEOSEC
Folgen Sie uns auf:   Web Channel GEOSEC    Fan page GEOSEC
Kostenlose Prüfung vor Ort durch unseren Techniker und unverbindlichen Kostenvoranschlag unter:

Oder Formular ausfüllen. Wir kontaktieren Sie innerhalb von 48 Stunden:

F.A.Q.
   

Fragen zur Besichtigung und zum Kostenvoranschlag

Ist die Besichtigung vor Ort durch die Technischen Berater von GEOSEC kostenlos?
Ja, die Besichtigung ist im ganzen Bundesgebiet gratis und erfolgt ohne jegliche Verpflichtungen für den Kunden.
Richtet sich der im Kostenvoranschlag genannte Preis nach der Anzahl der Injektionen oder nach der Kilogramm-Menge an eingespritztem Harz?
Nein, GEOSEC stellt garantierte Kostenvoranschläge auf, die die Entstehung weiterer, zusätzlicher Kosten für den Kunden ausschließen. Dabei orientiert sich GEOSEC an den laufenden Metern Länge, welche für den Eingriff auf dem jeweiligen Gelände in Betracht gezogen werden müssen, inklusive der Menge an Harz, die nötig ist, um ein gutes Gelingen der Baugrundverstärkung zu garantieren.
Entstehen durch die auf der Baustelle durchgeführte Rammsondierung und der geophysikalischen Untersuchung des Geländes zusätzliche Kosten, die über die Injektionen hinausgehen?
Nein, jeder Eingriff umfasst auch die verschiedenen Tests und Analysen, welche einen Teil unseres Verfahrens der Baugrundverstärkung darstellen. Diese werden in nötigem Ausmaß und Anzahl den anerkannten Regeln der Technik entsprechend durchgeführt. Die geologischen Untersuchungen werden direkt vor Ort von unserem für diesen Bereich spezialisierten Geologen mit langjähriger Erfahrung und unter Verwendung erstklassiger Ausrüstung durchgeführt. Dies ist auch der Grund, weshalb wir unsere Untersuchungen selbst durchführen und nicht an externe Dienstleister auslagern.
Ist GEOSEC im ganzen Bundesgebiet tätig?
Ja, GEOSEC ist eine europäische Unternehmensgruppe, die in vielen Ländern, wie auch in ganz Deutschland tätig ist.

Fragen zur Garantie

Worin besteht die GEOSEC-Garantie im Hinblick auf Eingriffe der Baugrundverstärkung mittels der patentierten SEE&SHOOT® -Methode?
Außer der herkömmlichen, durch den Gesetzgeber vorgeschriebenen Garantie auf den Eingriff, wird die korrekte Durchführung des Verfahrens nach allen Regeln der Kunst, so wie durch die ICMQ-Zertifizierung seitens des zuständigen Prüforgans und gemäß der Normen EN12715 und ENISO 17020 vorgeschrieben, garantiert.
Worin besteht die Zertifizierung “Fachgerechte Arbeit”, welche durch das ICMQ-Prüforgan für das GEOSEC-Verfahren ausgestellt wurde?
ICMQ ist das wichtigste, unternehmensexterne und unabhängige Kontroll- und Prüforgan Italiens im Bauwesen. Seine Unparteilichkeit im Hinblick auf Garantie und Prüfung der ausgestellten Zertifikate ist international anerkannt. ICMQ hat die Verfahrenstechnik und –durchführung der Baugrundverstärkung mittels der SEE&SHOOT® - Methode von GEOSEC sowohl durch schriftliche Prüfung als auch durch Inaugenscheinnahme vor Ort auf den Baustellen verifiziert. Dabei hat ICMQ Arbeitsprotokolle, technische Datenblätter von Material, Ausrüstung und verwendeten Arbeitswerkzeugen, Arbeitshandbücher, Baustellen-Software, Sicherheitsvorkehrungen und –maßnahmen und die Qualifikationen des operativen Personals überprüft. Daraus folgte eine Zertifizierung der “Fachgerechten Arbeit” des Verfahrens, welche sowohl privaten als auch öffentlichen Kunden und Projektentwicklern Sicherheit bietet.
Wie viele Wiederholungen des Eingriffs sieht die GEOSEC-Garantie vor?
In seltenen Fällen, in denen der Eingriff nicht sofort gelingt, umfasst die GEOSEC-Garantie eine unbegrenzte Zahl an allen notwendigen Wiederholungen, sofern sich diese innerhalb des Garantiezeitraums befinden, der mit dem ersten Eingriff beginnt und sofern diese sich ausschließlich auf das Gebiet beziehen, welches auch schon zuvor Vertragsgegenstand war.

Fragen zur operativen Phase

Wie werden die Injektionslöcher angebracht?
Mit schwingungsdämpfenden Handbohrmaschinen und Bohrspitzen mit einem Durchmesser von 8-30 mm. Es sind keine invasiven, mechanischen Bohrarbeiten notwendig, alles wird zügig und ohne die Entstehung lästigen Staubes durchgeführt.
Unter welchen klimatischen Verhältnissen und Umweltbedingungen ist der Eingriff zur Baugrundverstärkung nicht durchführbar?
Alle Bedingungen eignen sich für die Durchführung der Behandlung abgesackten Geländes mit der GEOSEC-Methode. Dank des Bodendiagnostik-Systems ERT4D, auf welches GEOSEC das Patent innehat, ist es möglich, vor und während des Eingriffs die Haupt-Charakteristika des Bodens im Hinblick auf das Vorhandensein von Bodenwasser und Hohlräumen zu erkennen. Infolgedessen werden die Einspritzungen passgenau und ganz gezielt genau dort eingespritzt, wo sie benötigt werden. Bei Eingriffen in besonders stark wassergesättigten Bodenzonen ist es empfehlenswert, weitere Einspritzungen im Anschluss an die Durchführung des Eingriffs vorzunehmen, um das behandelte Bodenvolumen zu isolieren und somit weitere, für den Baugrund schädliche Wasserinfiltrationen zu vermeiden.
Werden die Tests und Untersuchungen zur Unterstützung des GEOSEC-Eingriffs nur zu Beginn und am Ende des Eingriffes durchgeführt?
Nein, diese werden auch und vor allem während der Einspritzung durchgeführt, um die erzielten Effekte der Injektionen direkt während der Bauausführung zu überprüfen, wobei hier, wenn möglich, die guten Stabilitätsbedingungen der angrenzenden, nicht abgesackten Zonen unterhalb desselben Gebäudes zum Vergleich herangezogen werden. Alternativ wird solange Harz in den Boden eingespritzt, bis die ERT 4D weitere bedeutenswerte Verbesserungen der überwachten Parameter anzeigt. Dies ist der Mehrwert, welcher das GEOSEC-Verfahren so einzigartig macht.
Wie effizient ist ein GEOSEC-Eingriff zur Baugrundverstärkung?
Die Wirksamkeit unserer Bodenverdichtung wurde durch eine Studie nachgewiesen, die in Zusammenarbeit von drei italienischen Universitäten durchgeführt wurde und deren Ergebnisse in einer Präsentation der Professorin Tiziana Apuani vorgestellt werden. Die Präsentation ist unter folgendem Link einzusehen.
Ist eine Anhebung meines Hauses für die Durchführung des Eingriffes notwendig?
Nein, beim GEOSEC-Verfahren ist keine Anhebung des Hauses als Freigabekriterium für den Beginn der Arbeiten vorgesehen. Da es sich um ein Problem handelt, dessen Ursachen in der Regel vor allem in den Bodeneigenschaften des Baugrundes zu suchen sind, orientiert sich das GEOSEC-Verfahren an den Ergebnissen der Tests und Untersuchungen, die auf dem Gelände durchgeführt werden und die das letztendliche Vorgehen bestimmen, genau wie in der freiwilligen Zertifizierung “Fachgerechte Arbeit” des ICMQ beschrieben. Genau aus diesem Grund werden auf jeder unserer Baustellen durch unseren spezialisierten Geologen geoelektrische Untersuchungen und die Rammsondierung vor, während und nach jedem Eingriff vorgenommen.
Was versteht man unter Injektionen an der Kontaktfläche Boden/Fundament?
Die Kontaktfläche Boden/Fundament bezieht sich auf die Standfläche des Fundaments eines Gebäudes auf dem Baugrund. Wenn zum Beispiel das Fundament 1 Meter tief in den Erdboden reicht, dann liegt auch die Gründungstiefe, also die Schnittstelle zwischen Baugrund und Fundament in genau 1 Meter Tiefe. Die Einspritzungen finden dann direkt im Zwischenraum unter dem Fundament und an der Oberfläche des Baugrundes statt.
Bis in welche Tiefe injiziert GEOSEC?
Die GEOSEC-Injektionen werden sowohl an der Oberfläche vorgenommen, um den Kontakt zwischen Baugrund und abgesacktem Fundament wiederherzustellen als auch vor allem in der Tiefe und auf mehreren übereinandergelagerten Ebenen. Die Tiefe wird durch die Ergebnisse der geologischen Tests und Untersuchungen bestimmt, welche von unserem Geologen vor und während des Eingriffs durchgeführt werden, um die Einspritzungen genau dort vornehmen zu können, wo sie notwendig sind und um die vom Projekttechniker gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Wenn nötig, können die GEOSEC-Injektionen auch in eine Tiefe von bis zu 9 Metern reichen.
Werden die GEOSEC-Injektionen mit einem festen Lochabstand auf dem Gelände durchgeführt?
Nein, im Allgemeinen werden die Injektionen mit horizontalen Lochabständen von mindestens 0,50 Metern bis maximal 1,5 Metern vorgenommen. Der Abstand kann am Ende eines jeden Eingriffes variieren, wird aber stets durch die geologischen Untersuchungen des Bodens und den ausgemachten Anomalien vor dem Eingriff durch unseren Geologen bestimmt. Dieser Ansatz erlaubt uns den gezielten und präzisen Einsatz der Injektionen, genau dort wo sie benötigt werden.  
Ist bei einem GEOSEC-Eingriff die Anwendung verschiedener Harztypen für ein gutes Gelingen der Verdichtung notwendig?
Ja, GEOSEC wendet (hauptsächlich) zwei verschiedene Arten von Expansionsharzen an, die sich hinblicklich ihrer Presszeit unterscheiden. Ein Harz ist für die Stabilsierung oberflächlicher Schichten geeignet, auf denen abgesackte Böden aufliegen (anisotrop), während der andere Harztyp (MAXIMA) für die Baugrundverstärkung in der Tiefe geeignet ist (isotrop). Besonders letzteres hat im Laufe der Zeit eine hohe Wirksamkeit und Zuverlässigkeit bezüglich verschiedenster Bodentypen bewiesen. Dies liegt vor allem daran, dass es dank der Unterstützung durch die während des Eingriffs durchgeführten geologischen Untersuchungen, genau dort injiziert wird, wo Bedarf besteht.
Können die Injektionen auch in Kellergeschossen und engen Räumen angewandt werden?
Ja, dies ist einer der Vorteile der neuen Injektionstechnik von Expansionsharz: Geschicklichkeit in der Anwendung, Schnelligkeit und minimale Invasivität.
Verunreinigt das GEOSEC-Injektonsharz den Boden?
Nein. GEOSEC hat Produktstichproben des Harzes von dafür spezialisierten Untersuchungslaboren analysieren und verifizieren lassen. Die Ergebnisse der Produktanalysen bestätigen die Einhaltung aller geltenden Umweltschutzrichtlinien (2001/42/CE, 85/337/CEE, 97/11/CE, 2003/35/CE, 96/61/CE, 2000/60/CE, 91/156/CEE, 91/689/CEE, 2004/35/CE). Demzufolge bleibt ein nicht verunreinigter Ort, auch nach dem GEOSEC-Eingriff nicht verunreinigt.
Ist eine ordentliche Baugrundverstärkung mit Harzinjektionen auch bei Mauerwerksbauten ohne Verankerungskörper des Fundaments aus Stahlbeton möglich?
Ja, es gibt keine operativen und technologischen Beschränkungen für das Vorgehen bei unseren Eingriffen. Im Gegensatz zu Pfählen und Wurzelpfählen, die generell Ergänzungsarbeiten zur Verbindung an die alte Struktur des Fundaments benötigen, sind die Expansionsharze deutlich weniger invasiv und benötigen keine weiteren Arbeitsschritte an der alten Struktur nach der Durchführung der Injektionen.
Welche Ausrüstung wird bei dem Eingriff verwendet?
Ein Lastwagen, der ein Gewicht von max. 180 Doppelzentnern Injektionsmaterial tragen und bis zu 80 Metern entfernt von der Injektionsstelle parken kann. Handbohrmaschinen zum Bohren der Injektionslöcher, eine mittelschwere Rammsonde (DPM, Dynamic Probing Medium 30 kg), ein geoelektrisches Messgerät IRIS für die geoelektrischen Untersuchungen des Bodens unterhalb der Konstruktion, auch dort wo herkömmliche geotechnische Tests nicht ausgeführt werden können.
Kann ich die Risse direkt nach dem Eingriff der Baugrundverstärkung durch GEOSEC überdecken?
Nicht immer. Insbesondere bei bindigen Böden und solchen, die empfindlich auf hydrische Veränderungen reagieren, ist es empfehlenswert einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten Setzungszeit nach dem Eingriff abzuwarten, innerhalb dessen der konsolidierte Boden von Verdichtungsphänomenen und Dissipation des Druckes betroffen ist, der während des Injektionsvorgangs generiert wurde. Daher sollte bis zur natürlichen Ausschöpfung dieser Vorgänge abgewartet werden. Nach vollständiger Setzung können die Risse geschlossen und Ausbesserungsarbeiten vorgenommen werden.